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WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Ludwigshafen am Rhein mbH
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Christian Schmitt
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Christian.Schmitt
weg-ludwigshafen
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Vom Winterhafen zur Rhein-Galerie
Juli 2010
Hochphase im Innenausbau
Während außen bereits Fahnen und Banner das "Grand Opening" für den 29. September ankünden, sind innen noch rund 800 Arbeiter mit dem Innenausbau beschäftigt. Die Trockenbauarbeiten sind weitgehend fertig, erste Farbmuster an den schwungvoll gestalteten Decken angebracht. Die restlichen Quadratmeter Bodenflächen im öffentlichen Bereich des Centers werden mit Juramarmor belegt, dann folgen die Malerarbeiten sowie die Endmontage der technischen Gewerke wie Elektro, Sanitär oder Haustechnik. Kurz vor der Eröffnung werden noch Sitzbänke in der Mall montiert und Pflanzen gesetzt. Die Technik für den Brunnen im Erdgeschoss ist bereits angeschlossen. Rund sieben Meter hohe Wasserfontänen sollen ab September in die Höhe. Der Ausbau der insgesamt 120 Läden läuft zunehmend an. Bislang sind bereits 97 Prozent der insgesamt 30.000 Quadratmeter Verkaufsfläche vermietet, wobei die einzelnen Einheiten zwischen 50 bis 2.000 Quadratmeter groß sind.
Terrassen-Sitzstufen schaffen maritimes Flair
Bereits Ende Juli erhält der neue Stadtplatz seinen letzten Schliff: Bis dahin sollen die großzügigen Terrassen-Sitzstufen gesetzt sein. Ab 29. September können Besucherinnen und Besucher erstmals die neue Atmosphäre am Fluss erleben und maritimes Flair genießen - auf Sitzstufen mit Blick zum Rhein oder bei einer Pause im Gastro-Pavillon. Zur Stimmung trägt auch der bis Mitte August sanierte Werftkran bei. Inspiriert vom Jungfernstieg in Hamburg hat die ECE in Abstimmung mit der Stadtverwaltung die Öffnung der Innenstadt zum Rhein geplant und realisiert. Mit der neu angelegten Rheinuferpromenade wird die bestehende Promenade um 600 Meter erweitert. Damit wird es möglich von der Rhein-Galerie bis zur Parkinsel und umgekehrt auf mehr als fünf Kilometer Promenadenweg zu flanieren oder auf Radwegen zu fahren.
Bis der 2. Bauabschnitt im ehemaligen Zollhofhafen startet, begrenzen Steinblöcke aus der Kaimauer den Stadtplatz. Die für einen Hotelbau vorgesehene Fläche wird vorübergehend mit Rasen angelegt.
Von außen fast komplett
Der Schriftzug "Rhein-Galerie" ist weithin sichtbar an der Fassade angebracht und nur noch wenige Stellen fehlen, dann ist auch die geschwungene Dachkonstruktion aus Stahl mit Membranfolie bespannt. Lediglich im Firstbereich bleibt die Konstruktion offen – damit möglichst viel Tageslicht in die Mall gelangt und im Ernstfall bei Feuer der Rauch abziehen kann. Ab September wird das Dach nachts Rot und Blau angestrahlt und wird so zum sichtbaren Markenzeichen der Rhein-Galerie.
Juni 2010
Der Countdown läuft
Weithin sichtbar erstrahlt die Großform der Rhein-Galerie und lenkt die Blicke auf sich. Das ECE Projekt liegt im Zeitplan und die Arbeiten werden rechtzeitig vor der Eröffnung am 29. September diesen Jahres abgeschlossen sein.
Zehn Monteure bringen die Membranfolie auf die Stahlträger des Daches auf, weitere 300 Arbeiter sind im Außenbereich sowie im Inneren der Mall im Einsatz.Annähernd dreiviertel des Innenausbaus, der unter Regie der ECE liegt, ist bereits abgeschlossen. Die geplante großzügige, lichtdurchflutete Innenraumatmosphäre wird zunehmend Realität. Ab Juni wird die Brunnenanlage im Zentrum der Mall montiert. Diese wird mit einer sieben Meter hohen Fontaine eine besondere Attraktion und soll mediterranes Einkaufsflair schaffen.
Im Dauereinsatz sind zurzeit Hubbühnen, von denen aus die geschwungenen Deckenformen bearbeitet werden. Während Arbeiter noch die Rundungen an der Decke glätten und schleifen, sind die Ausbauarbeiten auf den ersten beiden großen Mietflächen angelaufen. Sobald die Baugenehmigungen der weiteren Mieter vorliegen, wird die große Endphase im Innenausbau beginnen: Geschäfte, Shops, Boutiquen und Gastronomie werden nach den individuellen Wünschen der Betreiber gestaltet und eingerichtet.
Unter Bäumen flanieren
Im Außenbereich der Rhein-Galerie flankiert inzwischen zartes Grün Stadtplatz und Rheinuferpromenade. Die Platzgestaltung ist zur Hälfte fertig gestellt, die ersten Baucontainer sind verschwunden. Momentan wird noch die Kaimauer befestigt, anschließend folgen die terrassenartige Treppenanlage sowie die restlichen Pflasterarbeiten im Promenadenbereich. Auch im Gastro-Pavillon wird bereits gearbeitet: Aktuell an der Haustechnik. Ein Stück flussaufwärts Richtung alte Werfthalle ist der Werftkran eingerüstet. In Erinnerung an die vergangene Hafennutzung wird dieser wieder auf Vordermann gebracht. Parallel dazu hat die ECE mit der Bestandsanalyse der Halle begonnen, um eine optimale Planung umsetzen zu können. Künftig soll die Werfthalle insbesondere für gastronomische Zwecke genutzt werden und zu einem Treffpunkt am Rhein werden.
Ab Mitte September wird ein Großteil der Baustelleneinrichtung abgefahren. Bis jedoch alle Unterkunftscontainer weg sind, dauert es noch, da nach der Eröffnung eines so großen Bauwerks erfahrungsgemäß Restarbeiten anfallen. Auch können die technischen Anlagen erst in der Betriebsphase genau eingestellt werden.
April 2010
Ende Mai beginnt der Mieterausbau
Auch wenn es auf der Baustelle der Rhein-Galerie weiterhin zügig voran geht, von außen können Interessierte dies nicht unbedingt erkennen. Zwar wächst die überspannte Fläche des Membrandaches, große Bereiche der Fassade sind gedämmt und verputzt, auch die Pflasterarbeiten auf dem Stadtplatz schreiten voran und die Rheinterrasse wird angelegt, doch der Schwerpunkt der Arbeiten liegt nun im Innenbereich: Geschwungene Decken werden in Trockenbau geformt, Geländer auf den Galerieebenen montiert, heller Juramarmor wird auf dem Boden der Mall verlegt, die Brunnenanlage montiert, die Installation fertig gestellt. Der Innenausbau ist inzwischen zu knapp dreiviertel geschafft, so dass ab Ende Mai der Mieterausbau beginnen kann. Ab dann werden die 60 bis 2.000 Quadratmeter großen Läden nach individuellen Plänen gestaltet und eingerichtet.
Bäume für die Rheinpromenade kommen im April
Die Baumhain-Zone im oberen Bereich der Rheinpromenade soll im April gepflanzt werden, zeitgleich werden auch auf dem Stadtplatz die ersten Bäume gesetzt. Ab Ende September finden Besucherinnen und Besuchern direkt am Rhein einen innerstädtischen Ort zum Entspannen. Auch im Gastro-Pavillon läuft bereits der Innenausbau.
In Erinnerung an die vergangene Hafennutzung bleiben die Werfthalle 1 sowie der Hafenkran erhalten. Parallel zu den laufenden Arbeiten an der Rhein-Galerie hat die ECE mit der Bestandsanalyse der Halle begonnen, um eine optimale Planung umsetzen zu können. Künftig soll die Werfthalle insbesondere für gastronomische Zwecke genutzt werden und zu einem Treffpunkt am Rhein werden. Der Kran wird ab Juni bis August 2010 saniert.
Insgesamt sind momentan rund 200 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Die Rhein-Galerie wird in der letzten Septemberwoche 2010 eröffnet.
März 2010
Absenkung der Kaimauer ermöglicht ungehinderten Blick auf den Rhein
Bereits jetzt strahlt der neue Stadtplatz Offenheit und Weite aus. Anfang März konnten die Außenarbeiten für die Rhein-Galerie starten: Der neue Stadtplatz wird bereits gepflastert und mit Fall der ersten Meter der alten Kaimauer wird die geplante maritime Atmosphäre Stück für Stück Realität. Bis Juli soll auf rund 200 Meter Länge die Kaimauer im Bereich des Stadtplatzes um zwei Meter abgesenkt werden: Dann wird der großzügige Zugang vom 5 500 Quadratmeter großen Stadtplatz zum Rhein fertig angelegt sein – mit flach ausgeformten Terrassenstufen und vielfältigen Sitzgelegenheiten zum Verweilen am Fluss.
Auch der Gastro-Pavillon am Rande des Stadtplatzes nimmt Gestalt an. Die Glasfassaden des Restaurants mit Dachterrasse und Blick zum Fluss sind montiert, die Planung des Innenausbaus in Abstimmung mit dem künftigen Betreiber läuft. Sämtliche Außenanlagen mit Bäumen werden bis Ende August, Anfang September fertig sein. Ende September soll das Einkaufszentrum eröffnet werden.
Rhein-Galerie: Mieterausbau startet im Mai
Der Innenausbau der Rhein-Galerie liegt ebenfalls gut im Zeitplan. Die vorgesehenen 120 Läden in den Einkaufspassagen sind zu 90 Prozent vermietet und bereits abgeteilt. Ab Mai werden diese an die Mieter übergeben, die dann mit dem individuellen Ausbau ihrer Geschäfte beginnen. Auch die Gestaltung der öffentlichen Bereiche in der zweigeschossigen Mall nimmt sichtbar Formen an. Über großzügige elliptische Glasdächer fällt reichlich Tageslicht in die inneren Zonen des Centers. Die Decken sind bereits zu 60 Prozent fertig montiert, so dass die künftige Shoppingatmosphäre zunehmend Gestalt annimmt. Seit Anfang März wird der Natursteinboden in den Einkaufspasssagen verlegt, zudem werden die Geländer auf den Galerieebenen montiert. Im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung sind Monteure mit den abschließenden Feinarbeiten beschäftigt. Auf Hochtouren läuft außerdem der Innenausbau im Bereich des Centermanagements, das die Räume Anfang Juni übernimmt.
Aufgrund der höheren Temperaturen wird ebenfalls seit Anfang März wieder an der Bespannung des Daches gearbeitet. Nach Fertigstellung soll die lichtdurchlässige Membranfolie bei Nacht beleuchtet werden. Momentan bereiten jedoch Möwen den Arbeitern Probleme. Eine tierschutzgerechte Vogelvergrämung soll demnächst Einhalt gebieten. Die hierzu erforderlichen Arbeiten sind für Mai terminiert.
Bis Juli werden außerdem die Arbeiten an der Fassade der Rhein-Galerie abgeschlossen sein. Insgesamt sind zurzeit rund 220 Arbeiter auf der Baustelle im Einsatz.
Januar 2010
Der Winter drosselt das Tempo
Zwar drosselt das kalte Winterwetter das Tempo auf der Baustelle, dennoch liegen die Arbeiten im Zeitplan. Im Januar waren mit zirka 150 Monteuren rund 80 Mann weniger auf der Baustelle beschäftigt als vor der Kälteperiode. Erdbau- und Betonarbeiten können zurzeit nicht durchgeführt werden. Selbst im Inneren der Rhein-Galerie kann auf Grund der Witterung nicht wie erhofft gearbeitet werden. Zeitweise konnte kein Estrich eingebaut werden, da alle Kiesgruben im Umkreis von Ludwigshafen geschlossen hatten und kein Sand lieferbar war. Ausbauarbeiten in Trockenbau werden nur an den Stellen weitergeführt, für die anspruchsvolle Konstruktionen geplant sind. Zeitweise herrschen in der Mall Temperaturen von zwei Grad Celsius, was zu niedrig ist, um beispielsweise Gips zu verarbeiten. Es wird nur dort geheizt, wo die Kosten fürs Heizen in Relation mit dem notwendigen Fortschritt der Arbeiten stehen. Ohne Behinderung können jedoch die Lüftungs- und Heizungsbauer, die Sanitärinstallateure und die Elektriker arbeiten.
Der Rohbau des Gastro-Pavillons wurde bereits vor Weihnachten fertig gestellt. Sobald es wieder wärmer ist, starten dort die Arbeiten an der Fassade. Trotz der anhaltend kalten Witterung sind bereits vorbereitenden Arbeiten für die Absenkung der Kaimauer durchgeführt worden, damit der für Mitte bis Ende Februar terminierte Abtrag der Kaimauer beginnen kann.
Im März sollen die Arbeiten an den Außenanlagen wieder aufgenommen werden und zügig weiter gehen. Auch die Außenfassade der Rhein-Galerie wird nach und nach fertig gestellt werden. Sobald es die Temperaturen erlauben, wird mit vollem Arbeitseinsatz die Bespannung des Membrandachs fortgesetzt, so dass dieses spätestens im August 2010 fertig sein wird. Dank des vor dem Winter erreichten zeitlichen Vorsprungs wird die Rhein-Galerie wie geplant im Herbst 2010 eröffnen.


