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hackordnung # 3 – "Sounds & Silence"
Dritte Neupräsentation der Sammlung des Wilhelm-Hack-Museums
1. Oktober 2011 bis 9. September 2012
Den Parallelen zwischen den Welten der bildenden Kunst und der Musik widmet das Wilhelm-Hack-Museum die dritte Neupräsentation seiner Sammlung, hackordnung # 3, die unter dem Titel "Sounds & Silence" vom 1. Oktober 2011 bis zum 9. September 2012 zu sehen ist.
Knapp 10.000 Werke umfasst die Sammlung des Wilhelm-Hack-Museums, für die der Kaufmann Wilhelm Hack einen wichtigen Grundstock legte, als er Ludwigshafen Teile seiner Sammlung moderner und mittelalterlicher Kunst vermachte. Seit 1979 werden diese Werke mit dem Städtischen Kunstbesitz im heutigen Museumsbau ausgestellt. Einen weiteren Pfeiler bilden Arbeiten aus den 1960er und -70er Jahren, die der Rechtsanwalt Heinz Beck dem Museum 1988 schenkte. In den jährlich wechselnden hackordnungen werden die Sammlungsbestände in immer neuen Konstellationen präsentiert.
Die hackordnung # 3 folgt einem thematischen Fokus: Unter dem Titel "Sounds & Silence" erkundet sie das vielfältige Zusammenspiel zwischen der Welt der bildenden Kunst und der Welt der Klänge. Ob in Gemälden, Grafiken oder Skulpturen – musikalische und klangliche Phänomene spielen in zahlreichen Werken bildender Künstlerinnen und Künstler eine zentrale Rolle. Dies geschieht auf äußerst unterschiedlicher Weise wie etwa durch die figurative Darstellung eines Tanzmotivs, die Rhythmisierung abstrakter Bildelemente oder die Veranschaulichung von Stille. Aus gänzlich unterschiedlichen Perspektiven eröffnet "Sounds & Silence" daher den Blick auf die Erscheinung klanglicher Welten in der bildenden Kunst. In zehn Räumen nähert sich die hackordnung # 3 der Erscheinung musikalischer und klanglicher Phänomene in Werken der bildenden Kunst aus verschiedenen Blickwinkeln.
Im Bereich der grafischen Sammlung greifen die wechselnden Präsentationen Kabinettstücke ebenfalls verschiedene Aspekte von "Sounds & Silence" auf. Neben den "Quinze Variations" von Max Bill (Raum 9), stehen Vertreter der Pop-Art, die sich von Wolfgang Amadeus Mozart bis zu den Beatles dem Starkult in der Musik angenommen haben, am "Anfang" (Raum 10 "Pop-Ikonen"). Mit der Schenkung von Heinz Beck gelangte 1988 eine umfangreiche Schallplattensammlung ans Wilhelm-Hack-Museum, die im Rahmen der hackordnung # 3 erstmals umfassend gezeigt wird, darunter befinden sich ebenso Meisterwerke der neuen Musik wie Ikonen künstlerisch gestalteter Plattencover (Raum 9 "Plattensammlung").
Florian Meisenberg im dis<play
Parallel zur Ausstellung "Writing shit about new snow for the rich is not art" in der Rudolf-Scharpf-Galerie zeigt Florian Meisenberg im Videoraum dis>play des Wilhelm-Hack-Museums seinen Film "rejected application for a professorship at the academy of professional impressionism" vom 1. Oktober bis 18. Dezember 2011.


