Presse

Pfalzbau in thermische Hülle gepackt

                01.10.10

Mit der energetischen Sanierung unterschreitet der Pfalzbau, der am 4. Oktober 2010 wieder seinen Betrieb aufnimmt, die Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2009 um circa 20 Prozent. Seit 21. Juni 2010 wurden bei dem Gebäude, das das Theater der Stadt, den Konzertsaal und die Kongress- und Tagungsräume der Lukom beherbergt, unter anderem die Natursteinfassade erneuert, Fenster ausgetauscht und das Dach gedämmt.

"Das 40 Jahre alte Haus weist nun ein sehr hohes wärmedämmtechnisches Niveau aus. Jährlich können somit rund 20 Tonnen Kohlendioxid und natürlich auch Energiekosten eingespart werden", erläuterte Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger während eines Presserundganges am Freitag, 1. Oktober 2010.


Im Einzelnen wurden die bis zu 250 Kilogramm schweren Fensterscheiben des Gläsernen Foyers zum Theaterplatz und zur Kaiser-Wilhelm-Straße durch zweiglasiges Isolierglas ersetzt und die Elementfassade aus Aluminium in der Berliner – und in den oberen Etagen an der Wredestraße erneuert. Absehbar war, dass aufgrund von einer längeren Lieferzeit die so genannte "Rahmenüberdeckende Verglasung" zu einem späteren Zeitpunkt angebracht wird. Hierbei handelt es sich um einfache, ohne Gerüst auszuführende Fassadenarbeiten an den Verwaltungsräumen im Erdgeschoss an der Ecke Berliner-/Wredestraße. Auf Wunsch des Theaters soll dies im nächsten Sommer geschehen. "Mein Dank gilt allen, die in den vergangenen dreieinhalb Monaten unter großen Zeitdruck hier engagiert mitgewirkt haben, dass das Haus pünktlich seinen Betrieb wieder aufnehmen kann", sagte Dillinger.


In der nun zurückliegenden spielfreien Zeit konnte weiterhin neben den Fassaden- und Dacharbeiten eine Innendämmung im Bereich der Sichtbetonfassade angebracht werden. Des Weiteren wurde die Brandmeldeanlage noch einmal nachjustiert, da es in den ersten Monaten nach Inbetriebnahme des Hauses im Anschluss an die Generalsanierung zu mehreren Fehlalarmen gekommen war. Die diensthabenden Feuerwehrleute können von der Hauptwache aus über neu installierte Überwachungskameras die Situation im Foyer beobachten und schneller die Lage einschätzen. Fehlalarme sollen damit seltener werden. Wie Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger weiter informierte, stehen für die energetische Sanierung des Pfalzbaus 7,6 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. Der Anteil der Stadt beträgt 20 Prozent.








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