
Rheinufer soll weiter verschönert werden
Mit der Verlängerung der Max-Bill-, der Emil-Nolde- und der Max-Pechstein-Straße rückt Ludwigshafen ganz nach dem Motto des Stadtumbaus "Heute für Morgen" ein weiteres Stück an den Rhein. "Sofern die Mitglieder des Bau- und Grundstücksausschusses der auf der Grundlage eines Wettbewerbes entstandenen und dann von der Stadt modifizierten Planung in ihrer Sitzung am 11. April zustimmen, kann die Baumaßnahme im Sommer abgewickelt werden. Die Aufenthaltsqualität am Flussufer wird somit auch in diesem Bereich gesteigert", informierte Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger in einem Pressegespräch am Mittwoch, 30. März 2011, an dem Tag, an dem die Planung auch dem Ortsbeirat Südliche Innenstadt vorgestellt wurde.
Da sich die Max-Bill-Straße in Höhe des Ostasieninstituts befindet, greifen die Landschaftsplaner hier das Thema "Asien" auf. Dort werden insgesamt sieben Blütenkirschen und Schnurbäume gepflanzt. Das Souterrain des Instituts wird mit senkrechtstehenden so genannten Krustenplatten aus Jurakalk und mit Bambus abgeschirmt. Alle drei zum Rhein verlängerten Wegachsen enden mit Sitzelementen. Der Bereich an der Emil-Nolde-Straße wird im Herbst mit vier, der um die Max-Pechstein-Straße mit sechs Bäumen aufgewertet.
Die Maßnahme wird zu 50 Prozent aus EFRE-Mitteln finanziert. Im Oktober 2010 konnte in einem ersten Bauabschnitt bereits die Paul-Klee-Straße zum Rhein verlängert und eine 4 200 Quadratmeter große Rasenfläche angelegt werden.
In dem Bereich zwischen Konrad-Adenauer-Brücke und Schneckennudelbrücke befanden sich einst die ehemaligen Gleisanlagen der Hafenbetriebe, die im Jahr 2008 zurückgebaut wurden. Mit der Umgestaltung ist das gesamte Rheinufer für Bürgerinnen und Bürger zugänglich und attraktiv geworden.


